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Mit Kunst für Nachhaltigkeit sensibilisieren: Eröffnungsausstellung zu kreativem Kooperationsprojekt

Mit einer beeindruckenden Ausstellungseröffnung am 8. Januar 2026 fand ein außergewöhnliches Kooperationsprojekt zwischen der Aachener Heinrich-Heine-Gesamtschule (HHG) und dem Energieanbieter Stadt- und Städteregionswerke Aachen AG (STAWAG) einen sichtbaren Höhepunkt. In der Produzentengalerie „Artikel 5“ wurden die Exponate eines Wettbewerbs zum Thema „Energie sparen künstlerisch“ präsentiert – von Skulpturen über Gemälde bis hin zu Installationen.

Ausgangspunkt des Wettbewerbs war ein Kunst-Projektkurs der Jahrgangsstufe Q1, der sich über mehrere Wochen intensiv mit dem Themenfeld Energie, Nachhaltigkeit und künstlerischem Ausdruck auseinandersetzte. Im November nahmen die Schülerinnen und Schüler zudem an zwei Workshops im Ludwig Forum teil, die von den Künstlerinnen Maren Hoch und Petra Hellwig begleitet wurden. Die Kooperation ermöglichte es den Jugendlichen, jenseits des schulischen Rahmens neue Arbeitsweisen kennenzulernen und eigene Ideen professionell umzusetzen.

Betreut wurde das Projekt auf schulischer Seite von Kunstlehrerin Alice Schoettler, für die STAWAG war Angeli Bhattacharyya zuständig. Bei der Eröffnung dankte Schoettler dem Kooperationspartner, den beteiligten Künstlerinnen sowie Ela Schwartz von der Galerie 5 ausdrücklich: „Für uns war es besonders wertvoll, mit so tollen Künstlerinnen zusammenarbeiten zu dürfen und neue Zugänge und Perspektiven gezeigt zu bekommen. Vor allem sind wir aber dankbar, dass unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit erhalten haben, einmal aus dem schulischen Kontext herauszukommen, um zu zeigen, was sie wirklich können.“

Beim Opening waren auch die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbs vertreten. Den dritten Platz belegte Giuliana Congiu. Sie beschrieb den gesamten Prozess als eine besondere Erfahrung: „Ich empfand die Möglichkeit, mein eigenes Werk in einer echten Galerie ausstellen zu können, als ungewohnt und aufregend, aber gleichzeitig auch schön. Natürlich bin ich sehr stolz.“

Den zweiten Platz erreichte Hannah Gülpen. Besonders positiv blickte sie auf die Workshops und die Zusammenarbeit mit den Künstlerinnen zurück. „Man begegnete uns sehr offen und es herrschte eine angenehme Atmosphäre. Es wurden viele gute Ideen und Impulse eingebracht, gleichzeitig wurden uns aber auch viele Spielräume gelassen“, erklärte sie. Zudem hob sie die gute Ausstattung sowie die Vielfalt der zur Verfügung stehenden Materialien hervor.

Q1-Schüler Samuel Garcia Egea konnte mit seinem Werk die Jury überzeugen und sich so den ersten Platz sichern. Seine Installation umfasste einen gläsernen Raum, mit dem er für einen bewussteren und nachhaltigeren Umgang mit Strom sensibilisieren wollte. Er zeigte sich begeistert von dem gesamten Projekt und betonte: „Ich war positiv überrascht, so etwas hätte ich nicht erwartet“. Zwar habe er es als herausfordernd empfunden, sein Werk in einer Ausstellung zu präsentieren und auf Nachfragen zu erläutern, zugleich sei er jedoch sehr dankbar für die Erfahrung und die Förderung seiner Kreativität.

Auch Jurorin Petra Kather stellte die Vorzüge des Projekts aus ihrer Sicht heraus: „Am Ende sind die meisten Schülerinnen und Schüler sehr stolz auf ihre Arbeit und haben diese besonders eindrücklich präsentiert. Durch ihren Pitch haben sie ihre Intentionen und Herangehensweisen sehr gut vorbereitet dargelegt. Das hat die Kunstwerke aufgewertet und es der Jury erschwert, alle Werke gleichermaßen zu würdigen.“

Die Ausstellung in der Galerie „Artikel 5“ macht eindrucksvoll sichtbar, wie schulische Bildung, künstlerische Praxis und gesellschaftlich relevante Themen wie Energie und Nachhaltigkeit erfolgreich miteinander verbunden werden können. Das Projekt bietet jungen Künstlerinnen und Künstlern eine Bühne, die weit über den Klassenraum hinausreicht, und bildet nun bereits seit mehreren Jahren einen festen Bestandteil der Zusammenarbeit zwischen HHG und STAWAG. Weitere Ausstellungstermine im Januar sind bereits geplant.

 

Fotogalerie: Ausstellungseröffnung am 8. Januar 2026 in der Produzentengalerie „Artikel 5“

 

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Schulfahrt nach Kapstadt - Spendenaufruf

Zum zweiten Mal möchten wir uns auf die Reise nach Südafrika machen, um dort u.a. unsere Partnerschule in Kapstadt, die Soneike High School, zu besuchen, bestehende Projekte fortzusetzen und neue Ideen zu entwickeln.
 
Um unseren Schüler*innen diese großartigen Erfahrungen zu ermöglichen, sind wir auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Jede Spende – ob groß oder klein – trägt dazu bei, dass wir dieses wichtige Vorhaben realisieren können. Selbstverständlich stellen wir Ihnen auf Wunsch gerne eine Spendenquittung aus.
 
Weitere Informationen sowie das Spendenkonto finden in beigefügtem Schreiben.
 
 
 
Impressionen des Kapstadtaustauschs:
 
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KinderKulturKarawane 2025 an der HHG

Zum zweiten Mal in Folge hat die KinderKulturKarawane dank des Projekts „Kreativ Global II“ an der HHG Halt gemacht. In diesem Jahr besuchte uns die Künstler*innengruppe Arena y Esteras, fünf Jugendliche und junge Erwachsene aus Peru, die eine Woche lang künstlerische Ausdrucksformen in Workshops mit HHG-Schüler*innen erprobten und sich dabei mit den nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs) auseinandersetzten. Das Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die Vielfalt der Kulturen in Schulen und anderen Einrichtungen zu vermitteln. Arena y Esteras verbinden in ihren Zirkus-Theaterinszenierungen soziale und künstlerische Interessen mit politischem Engagement.

Am Freitag präsentierten die jungen Künstler*innen aus Südamerika in einem Bühnenprogramm in der Aula ihre Talente und thematisierten dabei ihre Kultur, persönliche Erfahrungen und Probleme, die ihren Alltag beeinflussen. Eingeladen waren die HHG-Schüler*innen der Jahrgänge 5 bis 7 sowie alle Spanischkurse. Das Stück erzählte von Ruru, die sich mit dem Weg der Samen der Pflanzen ihrer Heimat beschäftigt und von dem Reichtum der Natur verzaubert wird. Es geht um die Themen Interkulturalität und das nachhaltige Leben im Einklang mit der Natur und in der Gemeinschaft. Durch verschiedene Tänze, Puppentheater, Jonglage und Akrobatik wurde das Publikum auf eine Reise lebendiger Erinnerungen und zur Selbstreflexion eingeladen. Die Schüler*innen ließen sich von den atmosphärisch eingängigen Darbietungen mit aufwändig gestalteten Kostümen und Requisiten emotional mitnehmen. In einer anschließenden Reflexionsrunde stellten sie viele interessierte Nachfragen und meldeten den Künstler*innen zurück, wie gut ihnen das Stück gefallen hat. 

 

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Foto: Bühnenprogramm in der Aula der HHG präsentiert von der der Künstler*innengruppe Arena y Esteras.

 

Arena y Esteras sind insgesamt drei Monate in Deutschland unterwegs, um Schüler*innen für Kreativität zu inspirieren, für Verständigung und Nachhaltigkeit zu werben und mit Ausdrucksformen zu spielen, die über die Sprache hinausgehen. Sprach- und Kulturbarrieren werden überwunden. Für die jungen Menschen aus Südamerika bedeutet das Projekt darüber hinaus, dass sie in Deutschland neue Perspektiven und Selbstbewusstsein gewinnen, um ihre Zukunft selbst zu gestalten. Denn sie kommen alle aus den Randbereichen der im Herkunftsland herrschenden Strukturen.

Unser Dank gilt dem Kulturausschuss der HHG, vornehmlich Alice Schöttler und Julia Pauli, die sich dafür eingesetzt haben, die KinderKulturKarawane an die HHG zu holen, den Spanischlehrerinnen Karin Zuleta und Vanessa Vogt, die die Woche mitgestaltet und begleitet haben und natürlich den Künstler*innen aus Peru, die unseren Schulalltag mit ihren Angeboten und Geschichten bereichert haben.

 

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Foto: Die beiden Spanischlehrerinnen Karin Zuleta und Vanessa Vogt, die die Woche mitgestaltet und begleitet haben.

 

Fotogalerie: Präsentation des Bühnenpramms in der Aula.

 

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Stolpersteinreinigung

Auch in diesem Jahr haben sich Schülerinnen und Schüler des Grundkurses Geschichte der Heinrich Heine Gesamtschule im Rahmen einer gemeinsamen Aktion der Städteregion Aachen an der Stolperstein-Reinigung beteiligt. 

Die kleinen Messingplatten erinnern an Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, verschleppt und ermordet wurden. Sie sind am Ort des letzten freiwillig gewählten Wohnsitzes in den Bürgersteig eingelassen. 

Die Schülerinnen und Schüler haben den Stolperstein von Siegfried Randerath in Vetschau, nicht weit entfernt von der HHG, gereinigt. Zum Gedenken wurden Blumen niedergelegt.

 

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Siegfried Randerath, ein Melker jüdischer Abstammung auf dem Niersteiner Hof in Aachen-Vetschau, wurde 1937 wegen seiner Beziehung zu einer deutschen Frau, „einem arischen Aachener Mädchen”, der „Rassenschande” angeklagt. Der 32-jährige Melker fiel den Behörden bei der Planung der Heirat im Jahr 1937 auf. Zunächst wurde er zu 15 Monaten Gefängnis verurteilt, dann wurde er aber nie wieder freigelassen. Nach 5 Jahren in verschiedenen Lagern wurde Siegfried Randerath 1942 im Konzentrationslager Majdanek ermordet.

 

Den Schülerinnen und Schülern war es wichtig, mit der Beteiligung an dieser Aktion den Opfern des Nationalsozialismus zu gedenken und auch ein Zeichen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu setzen.

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Foto: Schülerinnen und Schüler des Grundkurses Geschichte der Heinrich Heine Gesamtschule

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Kunstwerkstätte HHG

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    By S.Walde, Abteilungsleitung I / 2025-03-22 13:54:32

      Präsentation der Wahlpflichtfächer WP1 ab Klasse 7 an der Heinrich-Heine-Gesamtschule       Allgemiene Informationen zur Wahl des WP1-Faches

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  • Anmeldung: 5. Klasse, Oberstufe, Seiteneinsteiger

    By S. Walde / 2024-10-04 13:44:43

    Anmeldezeiten für die 5. Klassen im Schuljahr 2026/27   Liebe Eltern von Grundschüler*innen der 4. Klassen, wir freuen uns, wenn Sie

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