Bewegende Lesung in der Bibliothek

Ungewöhnlich bewegende Lesung von Philip Oprong Spenner
Von: Anja Pöppelmeyer

Zur Überraschung aller Anwesenden begann Philip Oprong Spenner die Lesung aus seinem Buch „MOVE ON UP” mit einer Aufwärmübung. Damit hatte der Lehrer aus Hamburg sofort die Aufmerksamkeit seiner „Zuhörer”.

Aufwärmübungen AufwärmübungenAufwärmen für die ungewöhnliche Lesung von MOVE ON UP. Fotos: Uwe Jaeckel

Am 2. Juni 2016 erzählte Philip Oprong Spenner in der Bibliothek der Heinrich-Heine-Gesamtschule von seinem Leben als Straßenkind in Kenia. Der Autor berichtete von einer Kindheit ohne Sicherheit. Er erzählte von Hunger und Gewalt, dass er mit neun Jahren von seiner Tante ausgesetzt wurde und von da an versuchte, als Straßenkind zu überleben.

Lesung des AutorsWährend der Lesung waren die Zuhörer sehr aufmerksam. Foto: Uwe Jaeckel

Bei der Lesung aus „MOVE ON UP: ich kam aus dem elend und lernte zu leben” trug Philip Oprong Spenner Lieder aus seiner Kindheit vor. Die Schülerinnen und Schüler sangen und tanzten gerne mit. Sie erfuhren davon, wie er nach Deutschland kam und seine Chance nutzte. Die Zuhörer waren ungewöhnlich berührt davon, was der Autor zu sagen hat. Seine Botschaft wurde deutlich: „Bildung ist eine Chance”.

Move On Up - KulisseBeeindruckende und passende Kulisse für die Lesung: die Ausstellung „African Kids”. Foto: Uwe Jaeckel

Buchumschlag von MOVE ON UP

Es wurde klar, dass der Autor der Biographie „MOVE ON UP – ich kam aus dem Elend und lernte zu leben” bei der Darstellung seiner Lebensgeschichte aus einem umfangreichen Erfahrungsschatz erzählt.

Philip Oprong Spenner ist Vorsitzender des Vereins Kanduyi Children, der sich unter anderem für die Förderung der Bildung von Kindern in Kenia einsetzt und sie auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben unterstützt.