Startschuss zur Fortsetzung des Kulturagentenprogramms

Kulturbotschafterin Corinne Ngoatchou vertritt die Heinrich-Heine-Gesamtschule bei der offiziellen Eröffnung des Kulturagentenprogramms in NRW

Heinrich-Heine-Gesamtschule setzt Kulturagentenprogramm fort
Von: Ulrike Becker, Kulturbeauftragte der Heinrich-Heine-Gesamtschule

Am 2. November 2015 wurde im Ministerium für Schule und Weiterbildung die Fortführung des Kulturagenten-Programms in NRW durch die Schulministerin Sylvia Löhrmann offiziell gestartet.

StehtischgesprächStehtischgespräch mit Beteiligung der Schülerin und Kulturbotschafterin Corinne Ngoatchou (links auf der Bühne).
Die Ausführungen der Schülerin beeindruckten die Schulministerin Sylvia Löhrmann (vorne rechts im Bild sitzend).

Gemeinsam mit den Vertretern der beteiligten Stiftungen Kulturstiftung des Bundes und Stiftung Mercator wurde die Fortführung des erfolgreichen Programms zur Förderung von Kunst und Kultur an Schulen bis zum Jahr 2019 beschlossen.

Die Heinrich-Heine-Gesamtschule nimmt bereits seit 2011 an diesem Programm teil. Durch die Unterstützung der Kulturagentin Monika Nordhausen sowie die finanzielle Förderung kultureller Projekte wurde das kulturelle Angebot der Schule in dieser Zeit erheblich erweitert.

Corinne Ngoatchou, Kulturbotschafterin der Heinrich-Heine-GesamtschuleDie Kulturbotschafterin der Heinrich-Heine-Gesamtschule Corinne Ngoatchou umschrieb wesentliche Aspekte des Kulturprogramms aus Schülersicht.

Die einzige zu dieser offiziellen Auftakt-Veranstaltung eingeladene Schülerin war Corinne Ngoatchou, Kulturbotschafterin der Heinrich-Heine-Gesamtschule.

Bei einem „Stehtischgespräch” mit Vertretern verschiedener Kultur-Partner stellte sie die Schülerperspektive auf das Programm dar. Sie hob hervor, dass Schüler Kulturangebote brauchen, um versteckte Talente zu entdecken, Ausdrucksmöglichkeiten für ihre Gedanken und Gefühle zu finden, und um ihr Selbstwertgefühl zu festigen. Die aktive Beteiligung von Schülern im Planungsprozess von Kulturangeboten, aber auch allgemein in Lernprozessen ist ihr als Kulturbotschafterin ein wichtiges Anliegen.

Ihr Plädoyer war so überzeugend, dass sie von unserer Schulministerin im Anschluss an die Veranstaltung persönlich angesprochen wurde. Teile der Schüleransprache seien zitierwürdig und würden Eingang finden in die Argumentationen der Ministerin.

Auch die Ministerin bestärkte die Wichtigkeit kultureller Angebote für den Lebensweg von Kindern und Jugendlichen: „Kulturelle Bildung ist ganzheitlich angelegt und stärkt die Persönlichkeit und das Selbstwertgefühl der Schülerinnen und Schüler in besonderer Weise. Darum ist mir das auch persönlich so wichtig.” Die wichtige Rolle der Kulturagentinnen wurde von allen beteiligten Förderern des Programms hervorgehoben.

Frau Löhrmann betonte abschließend: „Durch die Einbindung der Kulturagentinnen in kommunale Strukturen entstehen Chancen und Vernetzungsmöglichkeiten, die über die im Programm beteiligten Schulen hinaus Wirksamkeit entfalten können. Die Kulturagentenschulen setzen als lebendige Bestandteile der kommunalen Bildungslandschaften Impulse, die dazu beitragen, die kulturellen Gesamtkonzepte der Region aktiv mitzugestalten.”

Die Heinrich-Heine-Gesamtschule wird das Kulturagentenprogramm nutzen um das kulturelle Profil weiter auszubauen, möglichst viele Schülerinnen und Schüler durch ein reichhaltiges und von Schülerinteressen geleitetes Kulturangebot zu erfreuen, und das Schulleben insgesamt zu bereichern. So sind beispielsweise bereits die nächsten Kulturprojekttage, der Kulturfahrplan und weitere an verschiedene Klassen gebundene Projekte in der Planung.

Auf der Internetseite des Schulministeriums finden Sie die Pressemitteilung zur Fortführung des Kulturagentenprogramms in NRW ab 2015.

Grusswort der SchulministerinGrußwort der Schulministerin Sylvia Löhrmann.