Kooperation mit Misereor: HHG ist „Partnerschule von Misereor”

Wichtige Kooperation wurde im feierlichen Rahmen des Schulfestes schriftlich vereinbart

Besiegelung der Partnerschaft mit dem Entwicklungshilfswerk Misereor

Seit dem 4. Juni 2016 ist die Heinrich-Heine-Gesamtschule offiziell Partnerschule von MISEREOR. Die zukünftige Kooperation wurde auf dem Schulfest der Heinrich-Heine-Gesamtschule im Sommer 2016 besiegelt.

Logo "Partnerschule von MISEREOR"Die Heinrich-Heine-Gesamtschule trägt nun die Auszeichnung „Partnerschule von MISEREOR”.

Die vertragliche Besiegelung der Partnerschaft setzt die bisherige Arbeit der Heinrich-Heine-Gesamtschule konsequent fort. Schon seit Jahren engagieren sich Schülerinnen, Schüler und das Lehrerkollegium in gemeinsamen Aktionen mit Misereor für die Eine Welt.

Die Themen Zukunftschancen für alle Menschen, Globale Verantwortung, Solidarität, Entwicklungspolitik, Fairer Handel, Ökologie und Nachhaltigkeit werden an der Heinrich-Heine-Gesamtschule nicht nur theoretisch im Unterricht erarbeitet, sondern finden Ausdruck in verschiedenen Aktivitäten aller Beteiligter.

Aktionen der Schülerinnen und Schüler im Sinne der „Einen Welt” haben Tradition an der Schule. Beispielsweise beteiligt sich die Heinrich-Heine-Gesamtschule jährlich erfolgreich an der Aktion Coffee Stop von Misereor und seit diesem Jahr auch an der Spendenaktion „Solibrot”. Seit mehr als drei Jahren kooperiert die Schule mit dem Aachener Weltladen. Auch die Zertifizierung als „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage” seit dem Jahr 2012 zeugt vom aktiven Einsatz für die Umsetzung von Grundrechten und für gegenseitige Akzeptanz. Schülerinnen und Schüler führten im Dezember 2014 einen Spendenlauf durch, dessen Erlös dem Verein „Café Zuflucht“ für die Flüchtlingsarbeit in Aachen gespendet wurde. Auch das Konzept und die Realisierung der Internationalen Förderklassen und der schrittweisen Integration in den Regelunterricht unterstützen die nun gemeinsam festgelegten Ziele.

Aktuell widmen sich verschiedene Autorenlesungen und eine Fotoausstellung in der Heinrich-Heine-Gesamtschule dem Thema „Flüchtlinge”, dem sozialen Bewusstsein, der Verantwortung und der Solidarität.

Schriftliche Vereinbarung der Schulpartnerschaft mit Misereor„Viele Hände”, ein gemeinsames Ziel - die Partnerschaft mit Misereor (von links nach rechts):
Petra Gaidetzka (Misereor, Abteilung Bildung & Pastoralarbeit / Schule), Dr. Leo Gielkens (stellv. Schulleiter),
Paul (Schüler), Celine (Schülerin), Hartwig Hillebrand (Schulleiter), Jessica (Schülerin), Tamara (Schülerin),
Dr. Martin Bröckelmann-Simon (Misereor, Geschäftsführer Internationale Zusammenarbeit). Foto: Uwe Jaeckel

Die Ratifizierung der Schulpartnerschaft zwischen der Heinrich-Heine-Gesamtschule und dem Bischöflichen Entwicklungshilfswerk Misereor war ein besonderes Ereignis des Schulfestes. In seiner feierlichen Ansprache umriss der Geschäftsführer Misereors Martin Bröckelmann-Simon die Grundzüge der Partnerschaft.

Schulleiter Hartwig Hillebrand erläuterte den Gewinn der vertraglichen Festlegung für die Schule, sowie die Relevanz des sozialen Lernens für die Entwicklung und Bildung des Individuums. Mit der Kooperation wurden wichtige Bausteine für Möglichkeiten der Umsetzung in Schule und Unterricht, sowie für zukünftige Aktionen der schulischen Gemeinschaft gelegt.

Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs hoben die Bedeutung des Globalen Lernens hervor. In ihrer kurzen Rede betonte die Schülerin Celine, wie wichtig ihr der Einsatz für die „Eine Welt” im schulischen Umfeld ist. Zusätzlich zum sozial-gesellschaftlichen und ethischen Sinn sei ein Engagement der Schülerinnen und Schüler aus ihrer Sicht „in der heutigen Zeit nicht nur notwendig, sondern macht an der Heinrich-Heine-Gesamtschule auch einfach Spaß”.

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