Roboter selber bauen - von der Platine zum Miniroboter BOB3

Forscher und Entdecker der Klasse 6a berichten von einem Projekt mit dem Roboterbausatz BOB

Einstieg in das Löten und Programmieren mit dem BOB3
Von: Katharina Schroeder

Frederik zeigt den BOBFrederik zeigt seinen BOB.

Seit Beginn des Schuljahres nehmen die Schülerinnen und Schüler der Forscher- und Entdeckerklasse 6a an einem Projekt unseres Kooperationspartners, des ZDI-Netzwerkes zum Erlernen der Grundlagen des Programmierens teil. Das Projekt wird durch die „Grün Software AG” gefördert und von „Nicai Systems” durchgeführt, die den BOB entwickelt haben.

Bauteile und LötplanBauteile und Lötplan für den BOB

Zunächst ist der BOB eigentlich nur eine „Platine”. Diese Platine haben wir dann mit Lötmaterialien und elektronischen Bauteilen verändert. In einer Projektstunde haben wir unsere ersten Erfahrungen mit dem Lötkolben unter Anleitung der Mitarbeiter von „Nicai Systems” gemacht. Auf die Plantine wurden Widerstände, LEDs und weitere Bauteile gelötet. Besonders mussten wir aufpassen, dass wir uns nicht an dem 370°C heißen Lötkolben verbrennen. Am Ende der Stunde konnten alle BOBs blinken und auf Berührungen reagieren.

Der BOB wird gelötetDer BOB wird gelötet.

Nach dieser Montage dürfen wir seit zwei Wochen den BOB programmieren. Dazu wird der kleine Roboter über einen Helm mit dem Computer verbunden. Am Computer arbeiten wir uns in ein Lernprogramm zum Programmieren ein. Nun können wir die Augenfarbe bestimmen, die Augen blinken lassen und die Bauch-LEDs ansteuern. Auch wenn es manchmal sehr schwierig ist, weil man sich gut konzentrieren muss, macht es uns allen einen Riesenspaß!

Hier blinkt schon wasDieser BOB blinkt schon.

Wir freuen uns auf die nächsten Wochen in denen wir BOB ganz viel beibringen wollen, bevor wir das Projekt zum Abschluss im Mai mit den beiden Firmen auf der Zentralen Ausbildungsmesse ZAB vorstellen werden. Dann werden wir euch von unseren Fortschritten berichten.
Die Klasse 6a

So blinken die AugenSo blinken die Augen des BOB.

Alle Fotos: Uwe Jaeckel